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EWi vergibt 5 Sterne auf AMAZON

14.03.2019

An einem nebelig-kalten Novembertag 1879 steht ein Mann, wohl ein Bettler, vor dem Berliner Bahnhof in Hamburg und schaut um sich. Er trägt abgewetzte Kleidung und hält einen Stock in der Hand, an dem eine Tasche befestigt ist. Er hat eine Verabredung. Er weiß nur nicht mit wem…. Vielleicht mit sich selbst?
So wird der Leser eingetaucht in einem Panorama Deutschlands zwischen der gescheiterten Revolution 1848 und den ersten Jahren nach der Reichsgründung 1871. Es entfaltet sich eine Geschichte von Liebe und Hass, von Schuld und Sühne.
Inhaltlich hochaktuell und doch in historische Perspektive gerückt. Tolle atmosphärische Schilderungen, wie auch sprachlich ein großartiges Werk. Aber es stellt auch - wie beabsichtigt - Ansprüche an den Leser: nichts zum schnell einmal durchschmökern, sondern so detailliert und vernetzt konstruiert, dass man mit lebendigem Interesse folgen sollte.

 

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