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Hitler 1 und Hitler 2. Von der Männerliebe zur Lust am Töten

Zweites Buch: Von der Männerliebe zur Lust am Töten

Volker Elis Pilgrim

 

Sachbuch

500 Seiten, mit Abb.

Klappenbroschur

€ 28,00

Erschienen März 2018

ISBN: 978-3-95510-154-1

Auch als eBook erhältlich

 

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Der »politische Hitler« ist erforscht, Hitlers Persönlichkeit hingegen wurde in der Geschichtsforschung nicht umfassend genug beleuchtet, was zu seiner Mystifizierung beigetragen hat. Volker Elis Pilgrim – schon in seinen früheren Werken zur Männerforschung ein »Game Changer« –, liefert in seinem Gesamtwerk Hitler 1 und 2 Indizien für eine grundlegende Neubewertung des »privaten« Hitler.

 

Der Geschichts-Prozess um die biografische Doppelformation Hitler 1 und Hitler 2 geht in seine zweite Runde. Am Beginn des ersten Buches stand der Anfangsverdacht, das massenhafte, von ihm initiierte Töten von Männern hätte Adolf Hitler Befriedigung verschafft. Wie bei allen Serienkillern sei seine »normale« Sexualität »low« gewesen. Mit über 50 Zeugen aus Hitlers engem Umfeld wurde in Das sexuelle Niemandsland nachgewiesen: Hitler 2 war entgegen verbreiteter Meinung kein Frauenliebhaber.

 

Im zweiten Buch wird nun die Frage beantwortet, wie es überhaupt zur Deformation von Hitlers Sexualität hin zu einem triebmäßigen Töten kam. Pilgrim weist nach, dass der genetische Schaden der Serienkiller auch bei Hitler angelegt war. Und wie bei vielen dieser Täter ist eine „dichte“ Inzestbeziehung der Eltern auszumachen. Pilgrim weist nach, dass Hitlers Eltern Onkel/Nichte ersten Grades gewesen sind, nicht – wie bisher angenommen – zweiten Grades. Dies gelingt dem Autor, indem er akribisch der gesamten Familiengeschichte der Hitler/Schicklgruber im österreichischen Waldviertel des 19. Jahrhunderts nachgeht. Am Ende dieses Buches wartet Pilgrim dann mit einer Sensation auf. Wie verschaffte sich Hitler den Durchbruch zum staatsterroristisch-delegierenden Serienkiller? Was musste Anfang der 30er Jahre hierfür geschehen? Die Antwort liefert Pilgrim, indem er den angeblichen Selbstmord von Hitlers Nichte Angela Rauball neu aufrollt.

 

 

 

 

Volker Elis Pilgrim,

Jahrgang 1942, entstammt einer preußischen Adelsfamilie aus der Mark Brandenburg. Seine Eltern gehörten zur Göring-Entourage, was Volker Elis Pilgrim später in seinem radikalen Roman Elternaustreibung thematisierte. Pilgrim studierte Geschichts- und Rechtswissenschaften, Psychologie, Soziologie und war Mitglied der Meisterklasse für Klavier am Konservatorium in Wiesbaden. Als Schriftsteller machte er sich mit sozio- und psychoanalytischen Sachbüchern einen Namen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Der Untergang des Mannes (1973), Muttersöhne (1986) und Vatersöhne (1993). Mit seinem Buch Du kannst mich ruhig »Frau Hitler« nennen verabschiedete sich Pilgrim aus der deutschen Öffentlichkeit und zog sich Mitte der Neunziger nach Australien und Neuseeland zurück. Dort befasste er sich mit dem Phänomen des Serienkillers, das ihn schon seit seinem Kriminologie-Studium gefesselt hatte. 2009 veröffentliche er bei Osburg unter dem Namen Max Melbo Die Königsfälschung. Pilgrim lebt heute in Neuseeland. 

Pilgrim