Corrado Augias, geboren 1935 in Rom, ist politischer Journalist. Er berichtete für die Zeitung La Repubblica sowie die Magazine L‘Espresso und Panorama aus New York und Paris. In Italien ist er außerdem als Fernsehmoderator, Kriminalschriftsteller und Theater-autor bekannt. Corrado Augias lebt heute wieder in seiner Geburtsstadt.
Charles Beauclerk, geboren 1965, ist ein direkter Nachfahre des englischen Königs Charles II. und seiner Mätresse Nell Gwyn. Er studierte in Oxford moderne Sprachen. Nach Abschluss seines Studiums lehrte er sechs Jahre in den USA zum Thema Shakespeare. 1999 trat er in Nach-wahlen in Kensington und Chelsea für die Demokratische Partei an. 2005 veröffentlichte er mit »Nell Gwyn« sein erstes Buch, das bei Macmillan (UK) erschien. Der Autor lebt in Suffolk.
Kate Berridge ist Journalistin. Sie schreibt u.a. für die Sunday Times, The Spectator und Vogue. 2001 erschien ihr erstes Buch »Vigor Mortis« über den Wandel im Umgang mit dem Tod im 19. und 20. Jahrhundert. »A life in Wax« ist ihr erstes Buch in deutscher Übersetzung. Kate Berridge lebt in London.
Jürgen Bertram, Jahrgang 1940, war Spiegel-Redakteur und arbeitete für das Fernsehmagazin Panorama. Als langjähriger Auslandskorrespondent leitete er u.a. die ARD- Büros in Singapur und Peking. Er ist Autor zahlreicher Bücher.
Helga Bertram, geboren 1942, war, bevor sie 1983 mit ihrem Mann für 13 Jahre nach Asien ging, als Redakteurin für die Hannoversche Presse und für Zeitschriften tätig. Unter anderem veröffentlichte sie mit ihrem Mann die Reiseberichte »Australien, Wildwest« und »Nächste Ausfahrt Buschhotel«.

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Karl Heinz Bittel, geboren 1947 in Singen, war Lektor in einer Münchener Verlagsgruppe und Programmleiter des Knaus Verlages. Insbesondere war er viele Jahre Lektor Walter Kempowskis. Seit 1999 arbeitet er als freier Lektor und Publizist. Zahlreiche Aufsätze und Rezensionen in Zeitungen und Zeitschriften sowie Rundfunk- Features. Gemeinsam mit Jürgen Kolbe: »Heller Zauber. Thomas Mann in München« (1987).
Tor Bomann-Larsen, geboren 1951 in Norwegen, ist einer der renommiertesten Autoren seines Landes. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, darunter ein mehrbändiges Werk über das norwegische Königshaus. In Deutschland ist er vor allem durch seine exzellente Biografie Roald Amundsens bekannt. Tor Bomann- Larsen lebt in der Nähe von Oslo.
André Brink, geboren 1935, war neben Breyten Breytenbach eine der Schlüsselfiguren im Kampf weißer südafrikanischer Autoren gegen die Apartheid. Seine überwiegend simultan in Afrikaans und Englisch geschriebenen Romane wurden in 30 Sprachen übersetzt, verfilmt und vielfach international mit Preisen ausgezeichnet.

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Bertram Brökelmann, geboren 1952. Nach Studium der Rechtswissenschaften mit Auslandsaufenthalten in Südafrika, Togo und dem Sahel, Rechtsanwaltstätigkeit. 1984 übernahm er die Ölmühle Brökelmann in Hamm, die sich seit 1845 im Familienbesitz befindet. Sie ist heute marktführend im Speiseölbereich, aber auch Zulieferer für Lebensmittel- und chemische Industrie. Der frühe Einstieg der Ölmühle in den Biokraftstoffmarkt brachte den Autor in engen Kontakt zur Mineralölwirtschaft. Seine Recherchen zu diesem Buch, die durch zahlreiche Geschäftsreisen in den Orient vertieft wurden, dauerten vier Jahre.

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Geerd Dahms, Jahrgang 1957. Der Schauspielersohn wuchs in Hamburg auf, studierte Volkskunde sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und promovierte zur Baugeschichte Norddeutschlands. Seit mehr als 25 Jahren forscht und veröffentlicht der Mitbegründer der Hamburger Geschichtswerkstätten zur Regional-, Handwerks-, und Industriegeschichte. Viele Jahre arbeitete er leitend an verschiedenen Museen und unterrichtete an Hochschulen. Heute betreibt er einen Hörbuchverlag.

Eugene Drucker, 1952 geboren, studierte an der Juilliard School in New York Musik und an der Columbia Universität Englisch und Literaturwissenschaft. Als Mitglied des Emerson String Quartets hat Eugene Drucker acht Grammys, den Avery Fisher Prize und drei Gramophone Awards gewonnen. Als Solo-Violinist feierte er seine größten Erfolge mit Bach und Bartók. Daneben verfasste er Artikel zu Musikthemen. Er lebt in New York. Inge Leipold studierte Germanistik und Soziologie in München. Seit 1982 ist sie als Übersetzerin und Lektorin für Belletristik, Sachbuch und Drehbuch tätig. Sie übertrug u. a. Werke von Edith Wharton, Elisabeth Badinter und Studs Terkel ins Deutsche.

Marshall Jon Fisher, 1963 in
Ithaka/New York geboren, ist
Autor, Publizist und passionierter Tennisspieler. Sein Essay »Memoria ex Machina« wurde unter den »Best American Essays« des Jahres 2003 gelistet. Er lebt mit seiner Familie in den Berkshires,
Massachusetts. »Ich spiele um mein Leben« ist sein erstes Buch in deutscher Übersetzung.
Peter Fritzsche, geboren 1959 in Chicago, ist Professor für Geschichte an der Universität von Illinois. Autor mehrerer Bücher in seinem Forschungsgebiet deutsche Sozial- und Kulturgeschichte, besonders Geschichte des Nationalsozialismus. Zuletzt »Friedrich Nietzsche and the Death of God«, 2007 und »Life and Death in Nazi Germany«, 2008.

Andrea Giovene wurde 1904 in eine der fürstlichen Familien Neapels hineingeboren. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Juristen wandte er sich literarischen Themen zu. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg war er Herausgeber literarischer Zeitschriften. 1966 bis 1970 erschien sein Epos »L’autobiografia di Giuliano di Sansevero«, dessen romantischster Band »Das Haus der Häuser« ist. Andrea Giovene starb 1994. Moshe Kahn, Studium der Orientalistik, Philosophie und rabbinischen Theologie; Regieassistent für Oper und Schauspiel. Übersiedlung nach Rom. Übersetzte seit den 70er-Jahren Autoren wie P. Celan (ins Italienische), Pasolini, Malerba, Calasso, P. Levi, Camilleri.

(c) Isolde Ohlbaum
Eva Hesse hat seit den 50er Jahren eine Vielzahl von Dichtern der amerikanischen Moderne in zweisprachigen Ausgaben publiziert und übersetzt, darunter Langston Hughes, E.?E.?Cummings, Robert Frost, Marianne Moore, Ezra Pound, T.?S.?Eliot und den Iren Samuel Beckett. Die mit Preisen ausgezeichnete Autorin verfasste zahlreiche Bücher und Essays, u.?a. »Beckett, Eliot, Pound« (1971), »T.?S.?Eliot und Das wüste Land« (1973), »Ezra Pound: Von Sinn und Wahnsinn« (1978), »Die Achse Avantgarde ? Faschismus« (1991), »Marianne Moore« (2002), -»Lyrik Importe« (2004).
Sabine Huttel, 1951 in Wiesbaden geboren, studierte Medizin,
Germanistik und Politikwissen- schaften und war viele Jahre lang
Lehrerin für Deutsch und Sozialwissenschaften in Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Sie ist Mitglied verschiedener Orchester und Kammermusik-Ensembles und lebt heute im Ruhrgebiet. »Mein Onkel Hubert« ist ihr erster Roman.

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Roy Jacobsen, geboren 1954 in Oslo, ist einer der meistgelesenen Schriftsteller Norwegens, der sich mit Kurzgeschichten und zwölf Romanen auch über die Grenzen Norwegens hinaus einen Namen gemacht hat. Nachdem sein Werk bereits in seiner Heimat mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden war, schaffte es »Das Dorf der Wunder« 2009 unter die besten acht des renommierten International IMPAC Dublin Literary Award.
Gabriele Katz ist promovierte Kunsthistorikerin und Historikerin. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Frauengeschichte. Sie schreibt exzellente Porträts über starke Frauen wie die jüdische Hoffaktorin und Wirtschaftberaterin König Friedrichs I. von Württemberg, Madame Kaulla. Sie erarbeitet Ausstellungen und schreibt Kataloge.
Hans Kaufmann, Dr. phil., Jahrgang 1941. Studium der Geschichte, Romanistik, Philosophie und Pädagogik an den Universitäten Freiburg i. Br. und Hamburg. Lehrtätigkeit im Hamburger Schuldienst. Lebt in Hamburg.

(c) Fotocredit: Frank Paul, Berlin
Silke Kettelhake, geboren 1967, arbeitet als Filmredakteurin im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung für das Jugendmagazin fluter und als freie Journalistin. In " Erzähl allen, allen von mir! Das schöne, kurze Leben der Libertas Schulze-Boysen 1913-1942 " befasste sie sich mit der Lebensgeschichte einer jungen Frau aus dem Widerstandskreis der " Roten Kapelle ". Silke Kettelhake lebt mit Ihrer Familie in Berlin
Peter Øvig Knudsen, geboren 1961, lebt als Journalist und Autor in Kopenhagen. Er arbeitet für angesehene dänische Zeitungen und veröffentlicht dokumentarische Bücher. Gemeinsam mit Lars von Trier realisierte er eine Fernsehserie. Für sein Buch über die Blekingegade-Bande wurde er in Dänemark mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Montana-Literaturpreis und dem Journalisten-Preis des Berlingske Fonds.
Pavel Kohout, 1928 in Prag geboren, ist als Schriftsteller und Dramatiker international
bekannt geworden. Als einer der Wortführer des »Prager Frühlings« von 1968 wurde er aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und über zwanzig Jahre totgeschwiegen. Mitverfasser der »Charta 77«, daraufhin 1979 ausgebürgert.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören: »August August, August« (1968); »So eine Liebe« (1969); »Wo der Hund begraben liegt« (1987) und »Sternstunde
der Mörder« (1995). Pavel Kohout lebt heute in Wien und Prag.
Thomas W. Laqueur, geboren 1945, lehrt an der University of California in Berkeley Geschichte. Zahlreiche Veröffentlichungen und wissenschaftliche Auszeichnungen. Anfang der 90er Jahre sorgte sein Buch »Making Sex« (deutsch: »Auf den Leib geschrieben«, Frankfurt a. M., 1992) für Aufsehen.
Mogens Trolle Larsen, geboren 1937. Professor für Assyriologie an der Universität Kopenhagen 1968-2007. Dr. phil. Kopenhagen 1974, Dr. h.c. verliehen von der Universität Chicago. Larsen lehrte und forschte am Oriental Institute von Chicago und am Getty Center in Santa Monica, Kalifornien. Direktor des Center for Research in the Humanities in Kopenhagen 1986-1991.
Norbert Leithold, Jahrgang 1957, Schriftsteller und Historiker. Leithold forschte zu den Lebensborn-Heimen in der NS-Zeit. Zuletzt publizierte er zwei vergnügliche Bände mit den größten Irrtümern über Friedrich II. von Preußen. Schon vor »Graf Goertz« hatte sich Leithold als Kenner der politischen Verhältnisse am Weimarer Hof der frühen Goethezeit hervorgetan.
Franz Maciejewski, Dr. phil., geboren 1946, Soziologe mit Ausbildung in Psychoanalyse, ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen in den Bereichen Kulturund Gedächtnisgeschichte der Moderne, Ethnopsychoanalyse und Freud-Biographie sowie Holocaustund Antisemitismusforschung. Freier Autor. Letzte Buchpublikation: »Der Moses des Sigmund Freud. Ein unheimlicher Bruder« (2006).

Max Melbo, vormals Volker Elis Pilgrim,
Jahrgang 1942, entstammt einer preußischen Adelsfamilie. Er studierte Rechtswissenschaften, Psychologie, Soziologie und war Mitglied der Meisterklasse für Klavier am Konservatorium in Wiesbaden. Auch als Drehbuchautor und Schauspieler trat er hervor. Als Schriftsteller macht er sich mit psychoanalytischen Sachbüchern einen Namen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören: »Der Untergang des Mannes« (1973), »Muttersöhne« (1986) und »Vatersöhne« (1993). Von 1982 bis 2008 lebte Pilgrim in Australien und Neuseeland und nahm dort den Namen Max Melbo an. »Die Königsfälschung« ist sein erstes Werk seit seiner Rückkehr nach Deutschland.
Kazimierz Moczarski, geboren 1907 in Warschau, studierte Jura und Journalismus in Paris. Mitbegründer der Polnischen Demokratischen Partei. Seit 1940 im Widerstand. Nach seiner Kerkerhaft nahm er seine journalistische und politische Tätigkeit wieder auf. Moczarski starb 1975.
Jørgen Norheim, geboren 1952 in Norwegen, hat Geschichte, Philosophie und Theologie in Oslo studiert. Nach mehrjähriger Arbeit in einem Verlag ist Norheim seit 1994 Schriftsteller und zählt hier zu den erfolgreichen Autoren. „Der Adjutant“, sein vierter Roman, wurde 2008 für den norwegischen Literaturpreis, den Bragepreis, nominiert. 2003 war sein Roman „Ingen er så trygg i fare“ für den Literaturpreis des Nordischen Rates vorgeschlagen.
Tâdsch os-Saltane wurde 1884 als Tochter des viertletzten persischen Schahs aus der Dynastie der Kadscharen geboren. Ihre Schulbildung beschränkte sich auf Grundschulunterricht, doch sie bildete sich selbst mit Hilfe von Privatunterricht und der Palastbibliothek weiter.
Wolf-Rüdiger Osburg, 1956 in
Hamburg geboren, studierte
Geschichte und Rechtswissen-
schaften und ist promovierter
Jurist. Er war Manager und
Unternehmer in der Wirtschaft.
Im Jahr 2006 gründete er den
Osburg Verlag mit Sitz in Berlin.
Dies ist sein erstes Buch.
Jürgen Petschull, Jahrgang 1942,
bereiste als Reporter von STERN und GEO Schauplätze auf der ganzen Welt. Seine Romane »Der Märtyrer« und »Der Herbst der Amateure« waren Bestseller. Außerdem ist Jürgen
Petschull Autor mehrerer Sachbücher, darunter eines über die Geschichte der deutschen Kolonien (»Der Wahn vom Weltreich«). Jürgen Petschull lebt in Bremen und in seinem Haus an der Oste.
Joska Pintschovius, geboren 1941 in Rostock, Volkskundler und Sozialhistoriker, arbeitet nach langjähriger wissenschaftlicher Museumstätigkeit als freier Autor. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, darunter die maßgebliche Monographie »Zur Hölle mit den Hexen ? Abschied von den weisen Frauen« (1991) und zuletzt als Biograph und Herausgeber »Heino Jaeger: Man glaubt es nicht. Leben und Werk« (2005). Der Autor lebt in der Lüneburger Heide.

Peter Pragal, geboren 1939 in Breslau. Studium der Publizistik und Politologie in Münster und München. -Besuch der Deutschen Journalistenschule. 1966 Redaktionsmitglied der Süddeutschen Zeitung. 1974 bis 1979 DDR-Korrespondent der SZ in Ost-Berlin. 1979 Wechsel zum Stern als Korrespondent und Büroleiter in Bonn. Von November 1983 bis 1990 erneut Korrespondent in Ost-Berlin. Zuständig auch für die Berichterstattung aus der Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. 1991 Wechsel zur Berliner Zeitung. Politischer Korrespondent bis Juni 2004. Seither freier Journalist in Berlin. Gemeinsam mit Eckart D. Stratenschulte: »Der Monolog der Lautsprecher und andere Geschichten aus dem geteilten Berlin.«
Tom Reiss, Amerikanischer Bestseller-Autor und Journalist, geboren 1964 in New York. Harvard-Absolvent, der u. a. für den New Yorker, die New York Times, das Wall Street Journal schreibt. Erweckt in seinen Büchern mit Vorliebe Grenzgänger der Geschichte zum Leben.
Hallie Rubenhold, wurde 1971 als Kind britischer Eltern in Los Angeles geboren. Sie studierte Geschichte und Kunstgeschichte in den USA und Großbritannien. Bevor sie sich für eine Laufbahn als Autorin entschied, war Hallie Rubenhold als Universitätsdozentin für Geschichte und Kuratorin der National Portrait Gallery in London tätig. Hallie Rubenhold lebt in Muswell Hill, London.
Andreas Schlieper, geboren 1951 in Düsseldorf, Psychologe und Nationalökonom, arbeitet nach langjähriger wirtschaftspolitischer Tätigkeit als freier Autor mit besonderer Neigung zu interdisziplinären und interkulturellen Fragestellungen. Seinem »Tractatus Satanicus« (2003) folgten »Himmlische Heerscharen« (2006), »Der Traum vom besseren Menschen« (2007) und zuletzt »Bibel für Ungläubige« (2008).
Der Autor lebt in Düsseldorf.
Rolf Schneider, 1932 in Chemnitz
geboren, studierte Germanistik,
Anglistik und Romanistik in Halle-
Wittenberg und ist seit 1958 freier Schriftsteller. Nach Protesten gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wurden seine Publikationsmöglichkeiten stark eingeschränkt, 1979 folgte der Ausschluss aus dem DDR-Schriftstellerverband. Rolf Schneider lebt heute als Autor und Publizist in Schöneiche bei Berlin.
Ian Shine, 1933 in England geboren, ist Arzt und Buchautor. Nach seinem Studium in Cambridge war er lange Jahre in der medizinischen Forschung tätig. Seine Bücher beschäftigen
sich mit Fragen der Genetik
und medizinhistorischen Themen.
Deborah Slier, wurde 1932 in
Südafrika geboren und siedelte später in die USA über. 1968 eröffnete sie in Lexington, Kentucky einen Kinderbuchladen und arbeitete als Lektorin für Penguin Books, Random House und Macmillan.
1994 gründete sie den Kinderbuchverlag Star Bright Books. Deborah Slier lebt in New York.
Siv Stippekohl, geboren 1971 in Berlin, wuchs im schleswig-
holsteinischen »Zonenrandgebiet« auf. Sie studierte Politische Wissenschaften und Sozialpsychologie in Hannover und arbeitete als freie Journalistin. Seit 2002 betreut sie als Kulturredakteurin beim Norddeutschen Rundfunk das mehrfach
ausgezeichnete zeitgeschichtliche Hörfunkprojekt »Erinnerungen
für die Zukunft«.
Petra Werner, geboren 1951 in Leipzig, ist Biochemikerin, Wissenschaftshistorikerin und Autorin zahlreicher Bücher. Sie ist Mitarbeiterin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und ausgewiesene Darwin-Expertin.
Petra Werner lebt in Berlin.
Mehr:
www.autorin-petrawerner.de
Erich Wiedemann, geboren 1942 in Mülheim/Ruhr, war vier Jahre lang Schwarzafrika-Korrespondent des Nachrichtenmagazins »DER SPIEGEL«, danach 28 Jahre lang Redakteur, stellvertretender Ressortleiter und Autor in der Hamburger Zentrale des Blattes. Fünf Buchveröffentlichungen, darunter »Die deutschen Ängste« und eine Biografie des Uganda-Diktators Idi Amin. Der Autor lebt in der Lüneburger Heide.
Rita Wildegans studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Vor- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg. 1989 Promotion. Mitarbeiterin einer Kulturstiftung mit dem Forschungsschwerpunkt Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts.
Peter Williams hatte den ersten Lehrstuhl für Aufführungspraxis an einer britischen Universität (Edinburgh) inne und war erster Gastprofessor im Fachbereich Geistes- und Naturwissenschaften (Arts and Sciences) an der Duke University in North Carolina. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: »The European Organ« (1966), »Figured Bass Accompaniment« (1970), »The Organ in Western Culture 750?1250« (Cambridge, 1993), »The Chromatic Fourth During Four Centuries of Music« (1998), »Bach: The Goldberg Variations« (Cambridge 2001), und »The Organ Music of J.S. Bach« (Cambridge, zweite Ausgabe 2003).

Christine Wunnicke, Jahrgang 1966, schrieb zahlreiche Radiofeatures und Hörspiele. Sie hat drei Romane veröffentlicht, »Fortescues Fabrik« (1998), »Jetlag« (1999) und »Die Kunst der Bestimmung« (2003) und ist Übersetzerin und Herausgeberin der ersten deutschen Ausgabe des englischen Dichters John Wilmot, Earl of Rochester. Für ihre Biographie des Kastratensängers Filippo Balatri (2001) erhielt sie den Bayerischen Staatsförderpreis für Literatur.