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R

Niklas Radström,

geboren 1953, hat seit seinem Debüt 1975 ein vielfältiges schriftstellerisches Werk vorgelegt – Gedichtsammlungen, Romane, Essays und Drehbücher für Film und Theater. 1992 bekam er den Augustpreis, den renommiertesten schwedischen Literaturpreis für seinen Roman »Medan tiden tänker på annat«. Rådström ist Mitglied der »Gemeinschaft der Neun«, einer schwedischen Akademie für Literatur.  

 

 

Hamid Rahimi

wurde 1983 in Kabul als Sohn einer Schulleiterin und eines Agraringenieurs geboren. 1994 flüchtet er mit seiner Familie über Moskau nach Hamburg, wo er zunächst in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Er wird straffällig, drogenabhängig, landet im Gefängnis und wird schließlich Profiboxer. 2012 wird er WBU-Weltmeister und gewinnt den WBO Inter-Continental-Titel im Mittelgewicht.  

 

 

Dieter Rednak,

Jahrgang 1947, studierte an der Hamburger Universität Soziologie, Sozialund Wirtschaftsgeschichte, Geschichte sowie Volkswirtschaftslehre. Nach seiner Promotion war er in den 1980er und den 1990er Jahren als Planer für Hamburger Behörden tätig. Seit 2000 betätigt er sich als Wirtschafts- und Firmenhistoriker.  

 

 

Anne Richter,

geboren 1973, studierte Romanistik und Anglistik in Jena, Oxford und Bologna. Sie erhielt Stipendien des Literarischen Colloquiums Berlin, der Kunststiftung Baden Württemberg und im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. 2011 wurde sie für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. 2012 erschien ihr Erzählband Kämpfen wie Männer, 2013 veröffentlichte sie im Osburg Verlag den Roman Fremde Zeichen, der 2019 in englischer Übersetzung publiziert wurde (Neem Tree Press, London). Anne Richter lebt in Heidelberg.  

 

 

Jens Rosteck,

1962 geboren, lebte lange in Frankreich, wo er u.a. eine Reihe von viel beachteten Biografien verfasste, etwa über Jane und Paul Bowles, Lotte Lenya und Kurt Weill, Oscar Wilde, Hans Werner Henze und Bob Dylan. Der promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler, Pianist, Herausgeber und Autor von Städteporträts wohnt heute im Badischen. Zuletzt publizierte er die maßgeblichen deutschsprachigen Monografien über Édith Piaf (2013) und Jacques Brel (2016).

Foto: © privat  

 

 


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Felix Schmidt

gehört zu den einflussreichsten Journalisten des Landes. Als Ressortleiter Kultur des Spiegel, als Chefredakteur der Welt am Sonntag sowie des Stern, der HÖRZU und als Programmdirektor des Südwestfunks prägte er wesentlich das publizistische und intellektuelle Leben seit den 1960er-Jahren in Deutschland. Auch im Fernsehen setzte Felix Schmidt Zeichen, produzierte für Sat.1 den Talk im Turm mit Erich Böhme und für Arte die die Sendereihe Stars von morgen. Felix Schmidt lebt in Berlin. "Amelie" ist sein erster Roman.

 

 

Regine Schneider,

1952 in Bochum geboren, studierte Publizistik und Soziologie an der Ruhruniversität. Sie war lange bei Tageszeitungen und Zeitschriften Redakteurin (WAZ, Brigitte), Ressortleiterin (Woman) und Chefredakteurin (Rubin, Junge Familie). Sie hat zahlreiche erfolgreiche Sachbücher veröffentlicht und lebt seit 25 Jahren in Hamburg.  

 

 

Cara Schweitzer,

Jahrgang 1973, studierte in Berlin und Rom Kunstgeschichte und evangelische Theologie und schrieb ihre Magisterarbeit über Kandinskys Künstlerbuch »Klänge«. Von 2005 bis 2007 wissenschaftliche Assistentin am Kunstmuseum Stuttgart. Sie veröffentlichte Essays und Kurztexte zur Kunst der 1910er- und 1920er-Jahre sowie zur zeitgenössischen Kunst. »Schrankenlose Freiheit für Hannah Höch« ist ihr erstes Buch.  

 

 

Barbara Sichtermann,

geboren 1943, studierte in Berlin Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre. Seit 1978 ist sie freie Publizistin und Schriftstellerin. Sowohl in Essays als auch in ihren Sachbuchveröffentlichungen schreibt sie auf sehr eigenwillige, aber undogmatische Weise u.a. über das Thema Frauenemanzipation. Sie war 25 Jahre lang Jurorin des Grimme Preises und von 2010 bis 2012 Jurorin des Hauptstadtkulturfonds. 2015 erhielt Barbara Sichtermann den Theodor-Wolff-Preis für ihr Lebenswerk.  

 

 

Aage G. Sivertsen

ist ausgebildeter Historiker und Kriminologe. Er hat als Journalist über zehn Jahre für den staatlichen norwegischen Fernsehsender NRK 2 gearbeitet und eine Reihe von Sachbüchern veröffentlicht. Mehr als fünf Jahre leitete er den Schachklub seiner Heimatstadt Kristiansund. 2012 gründete er das »Dream Team«, eine Gruppe vielversprechender junger Schachspieler, die auch von Magnus Carlsen trainiert wurden.

Foto:© Sturlason Foto / Kagge Forlag

 

 

Cristina Stanca-Mustea

studierte in Bukarest, Wien und Heidelberg Kulturwissenschaft und Filmgeschichte. Sie forschte intensiv zur frühen Geschichte Hollywoods und promovierte über Carl Laemmle, den deutschen Auswanderer und Gründer von Universal Pictures. Aus dieser Dissertation entstand die Biografie Carl Laemmles.  

 

 

Thomas Straubhaar,

geboren 1957 in der Schweiz, habilitierte in Berkeley, Direktor des Hamburger Weltwirtschafts Instituts (HWWI), und lehrt seit 1999 Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Hamburg. Schwerpunkt seiner Forschung sind die transatlantischen Beziehungen.

 

 

Rüdiger Strempel,

geboren in Deggendorf, studierte Jura in Bonn und Speyer und ist seit zwei Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen für die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen tätig. Zudem arbeitet Rüdiger Strempel als freier Journalist, Übersetzer und Buchautor. Derzeit leitet er das Sekretariat der Helsinki Kommission (HELCOM) zum Schutz der Meeresumwelt im Ostseeraum mit Sitz in Helsinki, Finnland.  

 

 

Tor Even Svanes,

geboren 1978, wuchs auf der Insel Tjøme im Süden des Oslofjords auf. Er debütierte 2006 mit dem Roman Den andre sønnen, ein Debüt, das bei den Kritikern für Aufsehen sorgte. Ins Westeis ist sein dritter Roman. Heute kombiniert der in Oslo lebende Svanes sein Schaffen als Schriftsteller mit wissenschaftlichem Arbeiten an der dortigen Universität.

Foto: © Anna-Julia Granberg / BLUNDERBUSS