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Volker Elis Pilgrim

Hitler 1 und Hitler 2. Das sexuelle Niemandsland

28,00 €
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924 Seiten, mit Abb., Klappenbroschur, € 28,00 EUR (D) / € 28,80 (A)
ISBN: 978-3-95510-140-4
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Zum Inhalt

»Die Faszination der 20. Jahrhundert-Diktatoren Franco, Mao, Mussolini, Pol Pot und Stalin verblasst, die Wirkung von Hitler steigt«, so der brasilianische Journalist Carlos Haag. Am 30. Dezember 2016 titelte Die Welt: »2016 war das beste Hitler-Jahr für Historiker« und wirft die Frage auf, »ob es auch künftig noch überraschende Ideen gibt«. Mit einer solchen Überraschung wartet nun Pilgrim auf: Adolf Hitler – der Supergau der deutschen Geschichte – war kein Normalmann, auch kein Psychopath. Vielmehr war er ein Sexopath, der alle Kriterien eines Serienkillers erfüllte.

Diese Enträtselung ist für das Deutschland ab 1989 von überragender Bedeutung. Es kann nur zu sich selbst finden, wenn über die Königsfrage, wie die Katastrophe des Dritten Reichs geschehen konnte, Klarheit herrscht. Aus der Fernsicht von Neuseeland aus vollzieht Pilgrim einen Perspektivwechsel, der das herkömmliche Hitler-Bild ins Wanken bringt. Mit der Entdeckung, dass Hitler ein Serienkiller gewesen ist, war für ihn die entscheidende Tür aufgestoßen. Hinter ihr wartete jedoch eine große Zahl weiterer Fragen auf den Forscher. Wie ist es möglich, dass Hitler bis zum Ende des Ersten Weltkriegs – in Pilgrims Studie als Hitler 1 bezeichnet – keinerlei mörderische Anwandlungen in sich verspürte, weder gegen Einzelne noch gegen Gruppen, geschweige denn gegen Völker? Hitler war in dieser Phase ein verweichlichter Einzelgänger, unfähig, vor einer Handvoll Menschen zu sprechen, zu schwach, zum Unteroffizier befördert zu werden. Das änderte sich erst schlagartig im November 1918 im Reserve-Lazarett zu Pasewalk mit der Behandlung des 29-Jährigen. Plötzlich entfaltete Hitler – in der Sprache Pilgrims Hitler 2 – seine staatsterroristisch destruktiven Kräfte und war mit einem Mal zum delegierenden Serienkiller geworden.

Das sexuelle Niemandsland, der erste Band von Hitler 1 und Hitler 2, beantwortet die Frage: Welcher Art war Hitlers »normale« Sexualität? Von welcher Intensität war sie? Serienkiller, so erklärt Pilgrim, sind »low«, erst der sexual-deviant entfesselte Tötungstrieb verschafft ihnen Befriedigung. Und Serienkiller tarnen sich mit »normal« erscheinender sexueller Kommunikation. Kein Wunder also, dass in der Hitler-Biografik vollständige Unsicherheit und Unklarheit über Hitlers Sexualität herrscht. Eine filigrane Beweisführung – einem Rechtsprozess gleich – ist nötig, um Licht in das Dunkel zu bringen. In den beiden 2018 folgenden Büchern werden Einzelheiten seiner Serienkiller-Veranlagung, die Lebensumstände von Hitler 1 und die Vorfälle um seine Wesensveränderung in Pasewalk behandelt.

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