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  1. Silke Kettelhake

    Silke Kettelhake

    Mit „Sonja: ‚negativ-dekadent‘" erzählt Silke Kettelhake, Journalistin und langjährige Filmredakteurin im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung, ein Frauenleben in beklemmender und zugleich befreiender Intensität. 2008 erschien bei Droemer „Erzähl allen, allen von mir!“, die Lebensgeschichte der Libertas Schulze-Boysen und ihres Kreises, der „Roten Kapelle“. 2010 publizierte Silke Kettelhake bei Osburg ihre Biografie über die Mutter des Berliner Bären, die Künstlerin Renée Sintenis. Mit „Mutter Corsage“, Droemer 2012, beschrieb Kettelhake Emanzipations- und Zeitgeschichte anhand der Lebensgeschichte einer Berliner Dessousverkäuferin.

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  2. Yasmina Khadra

    Yasmina Khadra

    Yasmina Khadra ist der Künstlername des 1955 in Kenadsa (Algerien) geborenen Autors Mohammed Moulessehoul. 1964 tritt er in eine Kadettenschule ein und 1975 dem Vater zuliebe in die Militärakademie. 1992 wird er Kommandochef der Anti-Terror-Einheiten in der Provinz des Oranais. 2000 nimmt er seinen Abschied von der Armee und siedelt nach Frankreich über. Sein umfassendes schriftstellerisches Werk reicht bis in die Mitte der 80er Jahre zurück. Zuletzt erschienen auf Deutsch Die Landkarte der Finsternis und Die Schuld des Tages an die Nacht. Der Schreiber von Koléa erschien unter dem Titel L’écrivain erstmals 2001.



    Yasmina Khadra lebt heute in Paris, wo er seit November 2007 Direktor des algerischen Kulturzentrums ist.

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  3. Uwe Killing

    Uwe Killing

    Uwe Killing, Jahrgang 1961, früherer Chefredakteur des Magazins MAX, widmet sich als freier Journalist und Buch-Autor vor allem den dem Themen Film und Popkultur. Er lebt in Berlin und schreibt u.a. für Playboy, SZ-Magazin und die Berliner Zeitung. In seinem Buch „Dreckige Spaghetti“ (2013) erzählt er die Kulturgeschichte des Italowesterns und ihren Einfluss auf heutige Filmemacher wie Quentin Tarantino. Sozialisiert mit den US-Serien der Siebzigerjahre, war Killing schon als Jugendlicher ein großer Fan von  „Columbo“.

     

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  4. Alexander Kluy

    Alexander Kluy

    Alexander Kluy, geboren 1966, Studium der Germanistik und Amerikanistik. Autor, Journalist und Herausgeber erfolgreicher Anthologien und der Reihe "Wiener Literaturen". Zahlreiche Veröffentlichungen in deutschen, österreichischen und schweizer Zeitungen und Zeitschriften. Zuletzt erschien von ihm das Buch `Der Eiffelturm. Geschichte und Geschichten´ (2014). DRadio Kultur: "Dieses Buch ist ein Glücksfall. Virtuos changiert Alexander Kluy zwischen Historie, Kunstgeschichte, Kunstphilosophie und technischen Details."

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  5. Pavel Kohout

    Pavel Kohout

    Pavel Kohout, 1928 in Prag geboren, ist als Schriftsteller und Dramatiker international bekannt geworden. Als einer der Wortführer des »Prager Frühlings« von 1968 wurde er aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und über zwanzig Jahre totgeschwiegen. Mitverfasser der »Charta 77«, daraufhin 1979 ausgebürgert. Zu seinen bekanntesten Werken gehören: »August August, August« (1968); »So eine Liebe« (1969); »Wo der Hund begraben liegt« (1987) und »Sternstunde der Mörder« (1995). Bei Osburg erschienen »Die Schlinge« (2009) und »Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel« (2010) und »Der Fremde und die schöne Frau« (2011). Pavel Kohout lebt heute in Wien und Prag.
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  6. Ananij Kokurin

    Ananij Kokurin

    Ananij Kokurin, eigentlich Andrej Krementschouk, wurde 1973 in Gorki geboren. Der gelernte Restaurator, Slawist und Kunstpädagoge hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Fotografie studiert. Er ist Herausgeber und Initiator einer Reihe von Monografien zeitgenössischer Fotografen. Sein erstes Fotobuch No Direction Home bekam mehrere Auszeichnungen und wurde international viel beachtet.

    © Andrej Krementschouk

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  7. Hans Wolfgang Kölmel

    Hans Wolfgang Kölmel

    geboren 1944 in Forbach im Schwarzwald. Studium der Medizin in Heidelberg, Göttingen und München. Ausbildung als Neurologe und Psychiater an der Universitätsklinik Heidelberg, an der Freien Universität und an der Schlossparkklinik Berlin. Habilitation im Fach Neurologie. Professor für Neurologie am Klinikum Charlottenburg und von Mai 1991 bis September 1993 an der Charité. Danach Wechsel an die Medizinische Hochschule Erfurt, später Klinikum Erfurt. Lebt und arbeitet seitdem in Erfurt. Verheiratet, zwei Töchter und zwei Söhne.

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  8. Mischa Kopmann

    Mischa Kopmann

    Mischa Kopmann wurde Ende der Sechziger Jahre in einer Kleinstadt in der Südheide geboren. Um die Milleniumwende herum gewann er einige Literaturpreise (u.a. Allegra Kurzgeschichten Preis, Walter-Serner-Preis), unterbrach dann jedoch sein literarisches Schaffen, um seine zwei Kinder großzuziehen. Nach Jahren der Arbeit als freier Autor mit wechselnden Nebenberufen wie Klärgrubenreiniger, Barkeeper und Langstreckenkurier, legt er nun seinen Debütroman vor. Der Autor lebt in Hamburg.

    Foto: © privat

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  9. Luise Köppen

    Luise Köppen

    Luise Köppen, 1961 in Rendsburg geboren, verbrachte ihre Kindheit unter fünf Geschwistern in Koblenz im Rheinland, studierte in Karlsruhe Biologie. Seit 26 Jahren lebt sie mit ihrem Mann bei Lübeck. Die beiden haben vier Kinder. Sie ist heute Lehrerin für Biologie und Chemie an einem Gymnasium. Ihr Lieblingsehrenamt ist das aushilfsweise Orgelspielen in der katholischen Kirchengemeinde.

    Foto: © privat

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  10. Jaan Kross

    Jaan Kross

    Jaan Kross wurde 1920 in Tallinn geboren und starb dort 2007. Im Frühjahr 1944 wurde er von den deutschen Besatzern und 1946 von den Sowjets verhaftet. Bald nach seiner Rückkehr aus Sibirien 1954 folgten erste Veröffentlichungen. Seitdem war er als freier Schriftsteller tätig. Sein Werk umfasst u.a. 13 Romane, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. 1997 und 1998 war er für den Literatur-Nobelpreis nominiert.

    Foto: © Peeter Langovits/PM/Scanpix

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