Osburg Verlag
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Osburg Verlag Programm Herbst 2009


"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!

»Ums Buch ist mir nicht bange. Das Buch hält sich noch lange …« Wenn wir unserem Herbstprogramm 2009 dieses engagierte Bekenntnis Robert Gernhardts voranstellen, so hat das zwei Gründe:

Das Verlagsgesicht hat Konturen gewonnen. Man weiß inzwischen – Osburg macht ein gut verkäufliches Programm zum Thema Geschichte. Dass dabei Menschen in den Vordergrund gerückt werden, die vorher unbekannt waren, macht dieses Programm so unverwechselbar.

Zudem ist mit diesem vierten Programm ein Juwel entstanden, das hoffentlich mit Ihrer tätigen Mithilfe zum »strahlenden Brillanten« werden wird.

Der Roman »Marienbrücke« von Rolf Schneider stellt zweifellos einen Höhepunkt im Schaffen dieses großen Autors dar und wurde zum Deutschen Buchpreis gemeldet. Marcel Reich-Ranicki bescheinigte Schneiders schrift- stellerischer Arbeit »virtuose Solidität« und lobte das »wohlklingende und elegante Gefälle seiner Prosa«.

In seinem Werk »Der letzte Tanz im Paradies« bindet Jürgen Petschull, der bekannte Autor des STERN und frühere Chefreporter von GEO, die Geschichte des Hamburger »Königs der Südsee« Johan Cesar Godeffroy in einen fiktiven Kriminalfall aus den deutschen Kolonien ein. Dieser Roman beginnt stark und fällt überhaupt nicht ab – um ein Wort des großen Henri Nannen ein wenig zu modifizieren.

Hervorzuheben ist schließlich ein Sachbuch, das – kaum in Amerika erschienen – schon als eines der Sachbücher des Jahres 2009 bezeichnet wird: Marshall Jon Fisher, »Ich spiele um mein Leben«, über das Leben des Tennisbarons Gottfried von Cramm und das beste Tennismatch aller Zeiten im Daviscup-Interzonenfinale 1937.

Bitte blättern Sie weiter und entdecken auch Sie: Farbiger und reizvoller war Osburg noch nie.

Mit den besten Grüßen

Ihr Dr. Wolf-Rüdiger Osburg
Verleger

 

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